Unabhängige Beobachtungen zum Runden Tisch »Konversion« am 25.09.2019

»Unabhängige Beobachtungen zum Runden Tisch« sind . . .

. . . Kein Ergebnisprotokoll: Es würde die Herleitung von Entscheidungsprozessen unterschlagen, ihre Begründung, ihre Zielsetzung, ihre Promoter und auch wichtige Gegenstimmen am Runden Tisch.

. . . Keine glattgeschmolzene Amtsversion: Sie suggeriert vorherrschenden Konsens und die Verwaltung als primären Themenlieferanten. Eine kreative Spannung zwischen den Mandatsträgern untereinander und den staatlichen Funktionsträgern wird nicht abgebildet. Die Beiträge am Runden Tisch werden nicht unterscheidbar und können ihren Urhebern nicht zugeordnet werden.

. . . schärfen eine Perspektive der teilnehmenden Beobachtung:
Berücksichtigt die Positionierung der einzelnen Mandatsträger, die ein Gremium erst ausmachen und ihm zu Beteiligung verhelfen oder sie auch verspielen. Deren Bedeutung wächst in dem Maße, je mehr Delegierte ihren Sitz im Gremium verwaisen lassen.

. . . auf virtueller Augenhöhe:
Solange ungleiche Arbeitsbedingungen und Informationsstände zwischen Kommune und Beteiligungsgremium beibehalten werden, kann die unabhängige Beobachtung zumindest für eine virtuelle Augenhöhe werben. Das kann mit der Benennung von gemeinsamen Lernprozessen beginnen, an denen weder Verwaltungsexperten noch Delegierte vorbeikommen.

Jürgen Ploch

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RT-25.09.2019 • Beobachtungen
[PDF | 4 Seiten | 280 KB]


Die BISS möchte sich an dieser Stelle ausdrücklich bei Jürgen Ploch für die Bereitstellung seiner Daten bedanken.