»Das Unmögliche versuchen – eine solidarische Moderne«

Einladung zu einer Diskussionsveranstaltung im Theater am Alten Markt:
Mittwoch • 22.11.2017 • 20 Uhr

Am 13. September 2017 haben wir uns mit der Initiative Politikwechsel einem größeren Kreis von Bielefelderinnen und Bielefeldern vorgestellt.
Nach der Bundestagswahl halten wir es für wichtiger denn je, über Perspektiven eines Politikwechsels nachzudenken und entsprechende Strategien zu diskutieren.
Daher haben wir zusammen mit dem Theater Bielefeld eine Veranstaltung zum Thema das »Unmögliche versuchen – für eine solidarische Moderne« organisiert, zu der wir Sie und Euch gerne einladen möchten.

ES DISKUTIEREN
Nora Bossong (Autorin)
Micha Brumlik (Erziehungswissenschaftler und Publizist)
Thomas Seibert (Philosoph und Autor; Institut Solidarische Moderne)

M O D E R A T I O N
Stefan Brams (Leiter Kulturredaktion; Neue Westfälische)
Fabian Kessl (Bildungswissenschaftler und Transformationsforscher; Initiative Politikwechsel)

Karten gibt es für 5 € unter: Theater am Alten Markt
Infos für Interessierte, die diesen Beitrag nicht aufbringen können und trotzdem gerne kommen möchten, gibt es hier.

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BESCHREIBUNG
In ganz Europa sind Freiheit und Demokratie von extremistischen Tendenzen bedrängt. Zusätzlich führt eine scheinbar alternativlose Politik zu einem Erstarken dieser Kräfte am rechten Rand. Mit dem Aufruf »Das Unmögliche versuchen« werben die Denkfabrik Institut Solidarische Moderne (ISM) und die Initiative Bielefelder Politikwechsel für ein Zusammenwirken der zivilgesellschaftlichen Bündnisse für eine solidarische, freiheitliche und ökologische Moderne. Wie kann diese aussehen? Brauchen wir wirklich demokratische Alternativen oder müssen wir uns nur deutlicher wehren?

Was uns bewegt
Die nationalkonservativen Stimmengewinne u.a. in Polen (2015) den USA (2016), aber auch bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in Frankreich, den Niederlanden und den vergangenen Landtagswahlen in Deutschland, lassen die aktuelle politische Lage bedrohlich erscheinen. Doch von diesen neuen wie alten rassistischen, chauvinistischen und antidemokratischen Stimmen sollten sich demokratische Positionen nicht ins Boxhorn jagen lassen. Auch die Schwächung der demokratischen Auseinandersetzung durch eine Regierungskultur der großen Koalition darf die Kräfte der Zivilgesellschaft nicht weiter lähmen. Ganz im Gegenteil: Wir sollten uns auf die Suche nach echten demokratischen Alternativen machen – gerade auch im Namen der vielen, die sich endlich eine solche politische Perspektive erhoffen. Denn: „Die Mehrheit sucht Regierung“.

Weiterlesen: Initiative Politikwechsel